Tróia : Geschichte

EIN REISEZIEL, VIELFÄLTIGE AKTIVITÄTEN

Tróia hat nicht nur eine üppige Natur zu bieten, sondern kann auch auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Die Halbinsel Tróia besteht aus einer 17 km langen und etwa 1,5 km breiten Sandlandzunge am Rande des Sado-Flussdeltas.

Während der Herrschaft der Römer, die hier vom 1. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. währte, war Tróia noch eine Insel im Sado-Delta, die den Namen "Acala" trug. Die archäologischen Hinterlassenschaften der antiken Siedlung umfassen Wohnräume, Thermen, eine Kultstätte und Überreste verschiedener Gewerbebetriebe. Haupterwerbsquelle waren damals der Fischfang sowie die Herstellung von Fischkonserven, mit denen Außenhandel betrieben wurde.

Bis heute haben sich Spuren dieser reichen, weit zurückliegenden Vergangenheit erhalten.

SALZGEWINNUNG

RöMISCHE RUINEN

SALZGEWINNUNG

Salzgewinnung
Noch heute lassen sich die ehemaligen Stätten der Salzgewinnung leicht erkennen. Sie bestanden aus unterschiedlich großen Wasserbecken, cetárias genannt. Die großen Becken dienten der Erzeugung von Fischkonserven (salsamenta), während man in den mittelgroßen und kleineren Becken Fischpaste herstellte. Erwähnenswert sind auch die Schächte, die der Versorgung mit Trinkwasser dienten, und die Dampfkessel, die sich über die ganze Anlage verteilten.

RöMISCHE RUINEN

Römische Ruinen
Heute kann man die Überreste von Wohnhäusern in der Rua da Princesa und die Thermen besichtigen. Bei den Wohnhäusern handelte es sich um zweistöckige Gebäude, wie sich anhand der Löcher, in denen das Balkenwerk des oberen Stockwerks verankert war, erkennen läßt.
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